Klimaschonendes Kochen heißt auch, Lebensmittelmüll zu vermeiden

Gerade in der Gastronomie ist die Vermeidung von Lebensmittelmüll ein heißes Thema, denn schon mit kleinen Maßnahmen kann man in Küchen Großes bewirken:
Zum Beispiel indem man aktiv anbietet, auf dem Teller Verbliebenes mit nach Hause zu nehmen – dafür werden die FleischfeiTag-Betriebe mit eigenen Take-Away- Boxen ausgestattet. Manche Gastronomiebetriebe gehen sogar noch einen Schritt weiter: Mit kleineren Portionen und einem Hinweis in der Speisekarte, dass natürlich jederzeit kostenlos Nachschlag serviert wird.

Enorme Mengen an Lebensmitteln landen im Müll: Lebensmittelverschwendung ist – nach den USA und China – der drittgrößte Treibhausgasemittent der Welt. Allein in der oö. Gastronomie fällt laut einer aktuellen Erhebung eine Gesamtmenge von 24.400 Tonnen an vermeidbarem Lebensmittelmüll an. Diese Menge verursacht so viele Treibhausgase wie bei 9.000 Erdumrundungen mit einem Mittelklassewagen entstehen würden.

Das Programm Küchenprofi[t] bietet Begleitung bei der Reduktion der Lebensmittelabfälle in Küchenbetrieben an. Dabei wurde berechnet, dass in einem Gastronomiebetrieb mit rund 200 Essen pro Tag der Lebensmittelabfall um 25% reduziert werden kann, was einer Kosteneinsparung von rund 5.000 Euro im Jahr entspricht.

„Die Lebensmittelverschwendung verursacht hohe Kosten, schadet der Umwelt und dem Klima durch unnötig verbrauchte Ressourcen. Auch in der Gastronomie ist ein großes Einsparungspotential vorhanden. Hier können wir alle gemeinsam einen Beitrag leisten“,
so Landesrat Rudi Anschober.

Da die Produktion von tierischen Produkten sehr aufwändig ist und einen vergleichsweise enormen Ressourceneinsatz verlangt, ist weggeworfenes Fleisch natürlich besonders klimarelevant.

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