Was den Klimawandel aufhalten kann? Der g‘sunde Appetit der OberösterreicherInnen.

„Wissen Sie, worauf ich Appetit habe? Auf eine Zukunft, die für uns und unsere Kinder lebenswert ist! Dazu braucht es vor allem eines: ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist Klimaschutz für mich ein wichtiges Anliegen, das ich gemeinsam mit vielen aktiven Oberösterreicher/innen anpacke: Und das kann jedeR ganz einfach selbst, z.B. durch bewussten Einkauf und vernünftige Ernährung: Klimaschutz mit Genuss.“

Geringer Aufwand – große Wirkung

Der FleischfreiTag ist eine von vielen Maßnahmen, mit der wir durch geringen Aufwand Großes bewirken können. Denn weltweit verursacht die Fleischproduktion fast 40 % mehr Treibhausgase als alle Autos, Lastwagen und Flugzeuge zusammen. Fleischkonsum ist also einer der Hauptfaktoren des Klimawandels und alle ÖkologInnen sind sich einig, dass es mit einem Konsumniveau wie dem unseren nicht weitergehen kann. Zu viel Fleisch – das schadet der Gesundheit und dem Klima. Der FleischfreiTag ist keine Initiative gegen das Fleischessen, sondern für bewusstes Genießen!

Hintergrund: Tierische und pflanzliche Produkte im Vergleich

Im Vergleich von tierischen und pflanzlichen Produkten schneiden die pflanzlichen aus Sicht der Umwelt und des Klimas unumstritten besser ab.

Die Herstellung von tierischen Produkten verbraucht signifikant mehr Energie, Wasser und Landfläche als jene von pflanzlichen und ist deutlich schädlicher für das Klima. Für die Herstellung einer Kilokalorie tierischen Eiweiß wird durchschnittlich 11-mal so viel fossile Energie benötigt wie für jene einer Kilokalorie pflanzlichem Protein. Tierische Erzeugnisse verbrauchen im Laufe ihres Produktionszyklus im Schnitt mehr als sechsmal so viel Wasser wie pflanzliche, haben beinahe den sechsfachen Flächenbedarf und stoßen durchschnittlich mehr als neunmal so viele Treibhausgase aus (siehe Tabelle).

Die Herstellung von tierischen Produkten verbraucht signifikant mehr Energie, Wasser und Landfläche als jene von pflanzlichen und ist deutlich schädlicher für das Klima. Für die Herstellung einer Kilokalorie tierischen Eiweiß wird durchschnittlich 11-mal so viel fossile Energie benötigt wie für jene einer Kilokalorie pflanzlichem Protein. Tierische Erzeugnisse verbrauchen im Laufe ihres Produktionszyklus im Schnitt mehr als sechsmal so viel Wasser wie pflanzliche, haben beinahe den sechsfachen Flächenbedarf und stoßen durchschnittlich mehr als neunmal so viele Treibhausgase aus (siehe Tabelle).

Pflanzliche ProdukteTierische ProdukteVerhältnis
Energie (fossile Energie pro kcal Protein)2,2 kcal25 kcal1:11
Wasser (pro Kilo Produkt)1.200 l7.00 l1:6
Fläche (pro 1.000 kcal Nahrungsenergie)2,1 m²11,7 m²1:6
Emissionen (pro Kilo Produkt)0,7 kg CO2äq6,7 CO2äq1:9
Heute ist FleischfreiTag

Aus diesen Gründen bietet das oö. Umweltressort mit der Initiative FleischfreiTag den Oberösterreichischen WirtInnen und KonsumentInnen an, einen einfach umzusetzenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten – am FleischfreiTag. Denn wer zumindest einmal pro Woche zu Gemüse statt zu Fleisch greift, kann viel bewirken!
Wie die große Ernährungsumfrage des oö. Umweltressorts zeigt, ist die Bereitschaft und der Wunsch dazu da: Ein Viertel der Befragten möchte weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse und Obst essen, um sich gesünder zu ernähren.

Dass vegetarisches Essen schmeckt, können Sie ganz einfach selbst probieren: mit den Rezepten auf fleischfrei-tag.at/rezepte oder bei den über 100 WirtInnen in Oberösterreich (LINK), die jeden Tag zumindest ein frisch gekochtes, fleischfreies Menü anbieten, mit möglichst regionalen, saisonalen und biologischen Zutaten…

Umwelt- und KonsumentInnenschutz-Landesrat Rudi Anschober

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