Eier färben schön natürlich

Haben Sie schon Eier gefärbt? Wenn nicht, dann zeigen wir Ihnen Farbstoffe, die Sie höchstwahrscheinlich zu Hause haben. Wir sind auf der Wiese und in der Küche fündig geworden und haben mit Holunderbeeren, Rotbuschtee, gelben Zwiebelschalen, Kurkuma und Brennnesseln experimentiert. Das Ergebnis: Ostereier in natürlich- schönen Farben ganz ohne Chemie.

Zubereitung ist einfach

Farbstoffe in mehreren Töpfen mit Wasser zum Kochen bringen, dabei möglichst hochkonzentrierte Flüssigkeiten schaffen. Die Eier einlegen. Am schnellsten und besten färbt Kurkuma und die Roibusch-Zwiebelmischung. Holunder wirkt im Topf am Ei grau und geht beim Trocknen mehr in Richtung Lavendel. Das grünliche Ei entstand durch eine Roibusch-Zwiebel- Färbung und danach einem Brennnessel- Farbbad. Die Eier nach dem Färben abschrecken und danach trocknen lassen. Mit einem Spritzer Pflanzenöl vorsichtig abreiben und so zum Glänzen bringen.
Fazit: Das Färben mit Pflanzen ist ein Experiment, das man ausprobieren sollte. Manche Farbstoffe färben besser als andere und- kein Ei gleicht dem anderen. Ob es an den Färbestoffen liegt oder an der natürlichen Beschaffenheit der Eierschalen, die Punkte, Linien oder andere Besonderheiten aufweisen können.

Gestaltungstipp

Nach dem Abschrecken der Eier lassen sich mit einer spitzen Nadel Muster und Linien einritzen.
Es lohnt sich, bei blaufärbenden Farbbädern wie mit Rotkraut und Holunder mit dem Einsatz von einem Spritzer Essig den Farbumschlag ins Rote zu nutzen.

Rund um das Osterei

Ostereier schmecken auch dem Gewissen, wenn man zu Bio- oder Freilandeiern greift. „Achten Sie auf Gütesiegel und färben sie für das Osterfest selbst“, empfiehlt Konsument/innenschutz-Landesrat Rudi Anschober – denn bereits gekochte und gefärbte Eier müssen nicht mit der Haltungsform gekennzeichnet werden. Bei Bio-Eiern wird zusätzlich zum Platzangebot auch eine gentechnik- und pestizidfreie Fütterung garantiert. Und heuer erstmals ab Ostern im Handel: Bei allen Bio-Frischeiern wird garantiert, dass auch die Brüder der Legehennen leben dürfen – durch ein Vorzeigeprojekt aus Oberösterreich. Mehr dazu auch auf der Homepage von BIO AUSTRIA.

Bild: (c) Sonja Wöhrenschimmel-Wahl – https://www.fraujonason.com/

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