Ein Gemüse zum Verlieben

Karfiol als Food-Trend? Sieht doch blass aus, gegen Tomate, Karotten und Co.? Ganz und gar nicht! Das vielseitige weiße Gemüse wird gebraten, gedünstet, paniert und in unendlicher Vielfalt kombiniert. Karfiol kann viel mehr, als man ihm zutraut – auch glutenfreier Couscous kann damit zubereitet werden.

Gelungene Experimente

Der fein-milde Geschmack, der hohe Vitamin-C-Gehalt und nur 23 Kalorien pro 100 Gramm sind dabei die drei offensichtlichen Gründe seines Erfolges. Dass Karfiol in aller Munde ist verdanken wir vielleicht Jamie Oliver, er hat den Karfiol in Szene gesetzt als Bratenersatz. Schmeckt großartig und sieht toll aus. Zudem kann Karfiol als Couscous- und Reisersatz eingesetzt werden, der noch dazu glutenfrei ist. Karfiol hat von Mai bis November Saison!

Für das Taboulé

… ein Salat aus der arabischen und speziell der libanesischen und syrischen Küche

  • 2 Stück Karfiol
  • 1 EL pflanzliches Öl, Ghee (indisches Butterschmalz) oder Butter
  • 2 rote Zwiebeln oder 4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
  • 4 große Tomaten, gewürfelt
  • 3 große Handvoll frische Petersilie, fein gehackt
  • Saft von 1 Zitrone
  • 6 EL natives Olivenöl extra
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • Zum Garnieren gehackte Radieschen, Nüsse oder Saaten
Zubereitung
  • Karfiol putzen, waschen und reiben.
  • Den geriebenen Karfiol mit ein paar EL Wasser und Ghee oder Butter in einen Topf geben, Deckel drauf und langsam 4 bis 6 Minuten dünsten. Körnig sollte der Karfiol schon bleiben. Wenn nötig Wasser nachlöffeln, damit nichts anbrennt. Den Karfiol anschießend abtropfen lassen, in eine Servierschüssel geben und abkühlen lassen.
  • Inzwischen die restlichen Taboulé-Zutaten kleinschneiden und unter den Karfiol mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Der Tipp dazu stammt aus dem Buch „Natürlich gut essen“ von Jasmine und Melissa Hemsley, Verlag Edel.

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