Sommerzeit – Zeit der Gemüsefreude!

Der Sommer verwöhnt uns mit kostbaren Schätzen: den frischen „Heurigen“ Erdäpfel, sonnengereiften Tomaten, Fisolen und süßen Kirschen – ein großartiges regionales Angebot an Gemüse, Obst und Kräutern. Dazu haben wir für Sie eine besondere Rezeptempfehlungen für die Zubereitung von Fisolen für heiße Sommertage von der Linzer Köchin Theresa Breuer. Außerdem ein paar Infos zu diesem saisonalen, regionalen Produktstar und Tipps.

Grüne Bohne, Brechbohne, Schnittbohne, Prinzessbohne, Keniabohne

Oder in Österreich besser bekannt als Fisolen, sind ein sehr beliebtes Gemüse. Sie sind leicht zu kultivieren und bringen gute Erträge. Geerntet werden sie noch im unreifen Zustand und unmittelbar verarbeitet. Die Sortenvielfalt der Fisole ist riesig. Dabei liegen die Unterschiede in Form, Farbe und im Geschmack. Fisolen bieten viele wunderbare Möglichkeiten
für vegetarische Sommergerichte in Ihrer Küche.

Gesund und geschmackvoll

Die vorhandenen Ballaststoffe fördern die Verdauung. Fisolen wirken außerdem entzündungshemmend und senken den Cholesterinspiegel. Die grüne Bohne hat einen besonders hohen Anteil an Vitamin C, Kalium und Magnesium.

Die Frische der Fisolen erkennt man leicht an ihrer satten, grünen Farbe und an ihrer glatten, geraden Form. Wenn sie in zwei Hälften gebrochen werden, knacken sie kräftig. Sollten sich bereits Samen im Inneren der Schote gebildet haben, dann wurden sie zu spät geerntet. Fisolen können nicht sehr lange frisch gehalten werden. Somit heißt es gleich ab in den Kühlschrank – feucht eingeschlagen, bleiben sie länger frisch.

Am besten entfernt man die Enden vor dem Kochen oder Blanchieren. Fisolen lassen sich nach dem Blanchieren sehr gut einfrieren und können so das ganze Jahr lang als Salat, Gulasch oder als Beilage genossen werden. Die Fisolen sollten zwar weichgekocht werden, allerdings noch Biss haben. Etwa fünf bis zehn Minuten leicht kochen ist ausreichend.

Warmer Fisolensalat mediterran

ZUTATEN für 6 Portionen

  • 600 g Fisolen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 frische Tomaten
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 30 g Pinienkerne
  • 6 bis 8 Blätter Basilikum
  • 6 dünne Scheiben Weißbrot
  • Saft von einer ½ Zitrone
  • 6 EL Olivenöl
  • Etwas Butter
  • Salz, Pfeffer
  • Evtl. Hartkäse zum Bestreuen

ZUBEREITUNG
Die Fisolen putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und bissfest kochen. Dann in eiskaltem Wasser abschrecken. Die frischen Tomaten in Würfel schneiden, die getrockneten Tomaten, den Basilikum und den Knoblauch hacken. Eine Pfanne mit Olivenöl bepinseln und die Weißbrotscheiben darin auf beiden Seiten leicht braun rösten, anschließend zur Seite legen. Dann mit etwas Butter oder Olivenöl in der gleichen Pfanne die Fisolen gemeinsam mit den getrockneten Tomaten, den Pinienkernen und dem Knoblauch braten. Die Mischung in eine Schüssel geben, mit der gewürfelten Zwiebel, den Tomaten sowie dem Zitronensaft und etwas Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Salat in Schüsseln verteilen, Basilikum darauf streuen, nach Belieben auch Käsespäne. Zu jeder Schüssel eine Weißbrotscheibe stecken.

TIPPS
Nimmt man Parmesan zum Bestreuen ist der Salat wegen des tierischen Labs nicht mehr vegetarisch. Lässt man den Käse ganz weg und achtet auf die richtige Brotrezeptur, ist dieses Gericht vegan.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.