Köstlich fleischfrei, unsere Partnerbetriebe im Mühlviertel

Das Mühlviertel gilt als Bioregion Oberösterreichs, nirgends ist die Dichte an Bio-Betrieben so groß wie in dieser Region. Hier, wo der Granit einen besonderen Boden schafft, wächst der Hopfen für das Bier, hier wachsen duftende Kräuter, hier weiden Kühe auf der Wiese. Die kulinarische Tradition dieser Region ist geprägt von wertvollen Lebensmitteln – von Gemüse über Getreide bis hin zu Gewürzen und Pflanzenölen, die bodenständig im besten Sinne verarbeitet werden. Regional verwurzelt, mit dem kulinarischen Blick über die Grenzen des Mühlviertels hinaus.

Gutes Essen bedeutet Vielfalt und genussvolle Abwechslung geht auch fleischfrei, immer mehr Gastronomiebetriebe sehen das ebenso: Unser FleischfreiTag-Netzwerk im Mühlviertel ist bis heute auf 55 Betriebe angewachsen. Diese schaffen in ihren Küchen die Vereinigung von traditionellen Produkten mit dem Geist für Neues, in der „fleischfrei“ keine bemühte Übung ist, sondern selbstverständlicher Ausdruck eines neuen Bewusstseins für Essen, Gesundheit und Klimaschutz. Besuchen Sie diese Betriebe und lassen Sie sich mit frischen Ideen bekochen. Guten Appetit!

Schauen Sie sich auf der Karte unter WirtInnen um,
welche Mühlviertler-Betriebe bereits dabei sind.

Eines der bekanntesten Gerichte des Mühlviertels sind die Leinölerdäpfel. Anbei finden Sie das Rezept zum Nachkochen, das Groß und Klein schmeckt und mit wenig Zutaten auskommt. Einfaches kann auch einfach gut sein.

Leinölerdäpfel (4 Personen)

Zutaten:

  • 8 große mehlige bzw. halbmehlige Erdäpfel
  • Etwa 125 ml Leinöl
  • Etwa 0,5 l Milch
  • Salz, Muskat
  • 1 El. Leinsamenschrot

Zubereitung: Erdäpfel kochen. Schälen, blättrig schneiden. In einen Topf geben und Milch zugeben. Etwa die Hälfte des Öls, das sind vier Esslöffel zugeben. Mit Salz würzen, Muskat darüber reiben, vermengen und zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, etwas umrühren, bis Milch und Erdäpfel sämig eingekocht sind. Portion auf den Teller geben, eine kleine Mulde hineindrücken und mit dem restlichen Leinöl auffüllen. Leinsamenschrot darüber streuen, fertig!

Tipp: Leinöl sollte im Kühlschrank gelagert und rasch aufgebraucht werden. Leinöl passt auch sehr gut zu Erdäpfelpüree, Aufstriche wie dem Klassiker „Erdäpfelkas‘“ und gibt Gemüsesuppen eine besondere Note.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.