Silvester mit Shabu Shabu

Kennen Sie Shabu Shabu? Es handelt sich um ein asiatisches Brühfondue, in dem frische Lebensmittel gegart werden. Die dazu servierten Soßen verleihen den gegarten Stücken eine würzige Note. Das Gericht ist zu Recht sehr beliebt und gelingt auch als vegetarische Variante sehr gut. Sprich: es schmeckt ausgezeichnet und hinterlässt ein nicht zu überbietendes Wohlgefühl im Magen. Wir empfehlen einen Testlauf schon vorab, damit zu Silvester nicht nur die Korken knallen, sondern Ihr Shabu Shabu noch Monate später für freudiges Zurückerinnern sorgt. Wenn Sie experimentierfreudige Gäste eingeladen haben, können Generalprobe und Premiere zusammengelegt werden, denn das Gericht ist einfach zuzubereiten und man kann eigentlich nichts falsch machen. Viel Vergnügen!

Wie es geht

Shabu Shabu wird direkt auf dem Tisch gekocht. Dazu braucht man eine Kochplatte und einen großen Kochtopf. Dieser wird mit Gemüsebrühe gefüllt, nicht zu vollfüllen, damit auch das Gargut Platz hat. Shabu Shabu lebt von den Geschmäckern des Gargutes. Die Zutaten bilden in Summe den Geschmack der Brühe, die als Höhepunkt des Essens in kleine Tassen gefüllt und getrunken wird.
Wählen Sie gezielt Gemüse aus, die optisch etwas hergeben und auch gute Geschmacksträger sind, zum Beispiel Cremechampignons und Shiitakepilze, Porree, Stangensellerie und andere. Algen sorgen für den Hauch von Meer, Räuchertofu bringt eine rauchige Note. Im Asiageschäft finden sich weitere Entdeckungen in der Gemüseabteilung, die Ihr Shabu Shabu zu einem besonderen Essen machen.
Die in Streifen geschnittenen Gemüsestücke können nach kurzem Garen entweder mit Stäbchen aus dem köchelnden Topf herausgenommen werden, möglich sind auch Fonduesiebe, die die Brühe abrinnen lassen. Im Notfall tut es auch ein Schöpfer.
Dazu Reis oder asiatische Nudeln servieren.

Shabu Shabu FleischfreiTag

• Gemüsebrühe
• ein Schuss Portwein – unsere Geschmacksentdeckung!
• Algenblätter
• Gemüse nach Wahl – besonders zu empfehlen: Shiitakepilze, Cremechampignons, Karotten, Chinakohl, Porree, Sojasprossen, Bambusstreifen, Zucchini, Erbsenschoten
• Tofu, ev. geräuchert
• wahlweise Seitan
• Sojasoße

Beilagen

• Erdnuss-Soße mit Sesamöl
• Sojasoße
• geriebener Rettich, Kresse, etc
• hier ist Platz für Ihre Idee
Zubereitung
Brühe aufkochen, einen Schuss Portwein (gibt der Brühe eine säuerlich-aromatische Note) und etwas Sojasoße hinzufügen, Algenblatt einlegen.
Gemüse je nach Belieben in Stifte und Scheiben, Tofu in Würfeln, Seitan in Streifen schneiden.
Nach der Reihe das Gemüse und die anderen Zutaten hineingeben, härtere Gemüse wie Karotten zuerst. Einige Minuten garen lassen, herausgeben. Neue Zutaten in den Topf geben.
Das gegarte Gemüse nun in die Soßen dippen und in einer Schüssel vermengt mit den anderen Beilagen essen. Zum Schluss die Brühe in kleinen Schälchen servieren.

Menü-Tipp:

Getränke: leichter Weißwein, Jasmin Tee, leichtes Bier, Sake.
Vorspeise vegetarische Maki – wahlweise mit Avocado, roter Rübe, angebratenen Pilzen, Rettich, Räuchertofu, Orange gefüllt und mit Granatapfel und schwarzem Sesam bestreut. Dazu Sojasoße und Wasabi reichen.
Nachspeise: Matcha-Mousse, das hilft beim Wachbleiben 🙂

Viel Vergnügen bei Ihrem Silvester-Essen!

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