Saisongemüse: Frühlingszwiebel

Zwiebeln sind geschmacklich wie optisch äußerst vielfältig und treiben einem gerne Tränen in die Augen. Trotzdem: Ob feurig scharf oder süßlich mild, sie sind wohl aus keiner Küche wegzudenken. Ein Gemüse, das allerhand zu bieten hat – auch an gesunden Inhaltsstoffen.

 

HINTERGRÜNDE

Die Zwiebel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch und zählt zur Familie der Narzissengewächse. Es gibt eine Vielzahl an Zwiebelsorten: In Österreich sind neben der Frühlingszwiebel vor allem die weiße, die rote und die Gemüsezwiebel verbreitet. Die exakte, ursprüngliche Herkunft der Zwiebel ist bis heute nicht geklärt. Sicher ist nur, dass die Küchenzwiebel nur mehr als reine Kulturpflanze existiert und nicht mehr wild wachsend vorkommt.

 

EINKAUF & LAGERUNG

Zwiebeln sind das ganze Jahr über erhältlich, genauso wie die Frühlingszwiebel. Ihr Name bezieht sich nämlich nicht – wie man meinen könnte – auf ihre Erntezeit. Regional verfügbar sind Frühlingszwiebeln in Österreich von April bis September. Es ist erwiesen, dass Zwiebeln in Bio-Qualität durch ihre längere Reifedauer mehr sekundäre Pflanzenstoffe bilden und somit noch positiver auf uns wirken können. Da die Zwiebel unter der Erde wächst, fühlt sie sich auch nach der Ernte an einem kühlen dunklen Ort am wohlsten. Speziell die Frühlingszwiebel kann man auch gut im Kühlschrank lagern. Das Grün wird so lange verwendet, wie es frisch und knackig ist. Die Zwiebel selbst ist noch um einiges länger haltbar.

 

VERWENDUNG IN DER KÜCHE

Ob roh, gekocht, gedünstet, eingelegt oder als Würzmittel in Gerichten: Die Zwiebel ist ein Alleskönner! Besonders bei der Frühlingszwiebel ist das Grün optisch sehr ansprechend und kann mitverwendet werden. Dieses ist weniger scharf als die weiße Knolle und eignet sich deshalb auch für den Rohverzehr sehr gut. Ebenso nicht zu unterschätzen ist ihre Wirkung auf die menschliche Gesundheit: Die Zwiebel ist keimabtötend, antibakteriell, harntreibend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

 

TIPPS UND TRICKS GEGEN TRÄNEN

Grund für die Tränen beim Zwiebelschneiden ist ein reizendes Gas, das durch eine chemische Reaktion entsteht. Es gibt unterschiedliche Tipps und Tricks: Schneidbrett, Messer und die Zwiebel vor dem Schneiden mit kaltem Wasser abzuspülen oder beim Schneiden mit offenem Mund atmen: So gelangt das Gas zumindest nicht sofort über die Nase zu unseren Schleimhäuten.

 

Bei weiteren Fragen und für Bezugsquellen

kontaktieren Sie am besten:

BIO AUSTRIA LINZ

0732 654 884

www.bio-austria.at/biomaps

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.