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		<title>Gewinnspielfrage #1</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Frage beantworten &#38; 10 EUR Fleischfreitags &#8211; Wirtsgutschein gewinnen: Frage:Zwischen dem lebendigen Tier und dem toten Tier auf dem Teller liegt ein effizienter Produktionsprozess. Im vergangenen Jahr konnte die Branche einen Rekord verzeichnen, vor allem bei Schweinen: mit 59,3 Millionen &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/gewinnspiele/gewinnspielfrage-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frage beantworten &amp; 10 EUR Fleischfreitags &#8211; Wirtsgutschein gewinnen:</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1415" title="Gewinnspiel" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/erdbeer-spinat-salat_000018685340-istock_s-300x198.jpg" alt="" width="164" height="108" /><strong>Frage</strong>:<br />Zwischen dem lebendigen Tier und dem toten Tier auf dem Teller liegt ein effizienter Produktionsprozess. Im vergangenen Jahr konnte die Branche einen Rekord verzeichnen, vor allem bei Schweinen: mit 59,3 Millionen Tieren wurden weltweilt so viele geschlachtet wie noch niemals zuvor. Nicht selten muss ein einzelner Mitarbeiter x Schweine pro Stunde abschlachten. Was glaubt ihr? Wieviele Schweine werdern durchschnittlich pro Stunde geschlachtet?</p>
<p>Sende die Antwort an <a title="Email" href="mailto:info@fleischfrei-tag.at">info@fleischfrei-tag.at</a> (Betreff &#8220;<strong>Gewinnspielfrage #1</strong>&#8220;) oder hinterlasse <a href="#comments">hier</a> deine Antwort (Login erforderlich).</p>
<p>Viel Glück!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>I like FleischfreiTag!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jetzt Fan auf facebook werden und jede Woche einen FleischfreiTags - Wirtsgutschein gewinnen! </p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt Fan auf facebook werden und jede Woche einen FleischfreiTags &#8211; Wirtsgutschein gewinnen! </p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1227" title="Gefällt mir" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/daumen-hoch_klein.jpg" alt="" width="184" height="245" /></p>
<p>
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		<title>Zubeißen statt Wegschmeißen!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 11:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Taste the Waste Filmabende mit Regisseur Valentin Thurn und LR Rudi Anschober 50% aller Lebensmittel werden weggeworfen. Jeder 2. Kopfsalat, jede 2. Kartoffel und jedes 5. Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/presse/zubeisen-statt-wegschmeisen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"><strong></strong><strong>Taste the Waste Filmabende mit Regisseur Valentin Thurn und LR Rudi Anschober</strong></p>
<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/TTW-Filmplakat_3c.jpg" rel="lightbox[1209]"><img class="alignleft size-full wp-image-1211" style="border: 1px solid black; margin: 0px 6px;" title="TTW-Filmplakat_3c" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/TTW-Filmplakat_3c.jpg" alt="" width="150" height="212" /></a>50% aller Lebensmittel werden weggeworfen. Jeder 2. Kopfsalat, jede 2. Kartoffel und jedes 5. Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Millionen Menschen? Der Film<strong> </strong><strong>Taste the Waste</strong> findet Antworten bei Bauern, Supermarkt-Direktoren, Müllarbeitern und Köchen. Und er findet Menschen, die unserem Essen mehr Wertschätzung entgegenbringen und Alternativen entwickelt haben, um die Verschwendung zu stoppen.</p>
<p>Landesrat Rudi Anschober holt<strong> </strong><strong>Taste the Waste</strong><strong> </strong><strong>Regisseur Valentin Thurn</strong> nach Oberösterreich! Gemeinsam mit Valentin Thurn und Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger (Umweltsprecher der Diözese Linz) diskutiert er mit Ihnen über Lebensmittel im Müll. Seien Sie dabei! Am<strong> </strong><strong>Samstag, den 14. Jänner in der LocalBühne Freistadt</strong> oder am<strong> </strong><strong>Montag, den 16. Jänner im ProgrammKino Wels</strong>, jeweils ab 20:00 Uhr.</p>
<p>Die Taste the Waste Filmtage sind eine Initiative der Kampagne FleischfreiTag in Kooperation mit dem Klimabündnis Oberösterreich, der Localbühne Freistadt und dem Programmkino Wels. Genießen Sie nebst Film und Diskussion auch noch eine nachhaltige Knabberei, die es beinahe nicht bis zu Ihnen geschafft hätte: Eine köstliche Bio Karotte vom Biohof Achleitner, die aufgrund ihres Aussehens keinen Platz in heimischen Supermarkt-Regalen hat.</p>
<p>Mehr über nachhaltige Lebensmittel und Ernährung finden Sie im Web unter<strong> </strong><a title="http://www.fleischfrei-tag.at/" href="../"><strong>www.fleischfrei-tag.at</strong></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lebensmittel-Einkauf für den Mistkübel?</title>
		<link>http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel</link>
		<comments>http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fleischfrei-tag.at/?p=1134</guid>
		<description><![CDATA[Landesrat Rudi Anschober und Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger,Umweltsprecher der Diözese Linz Mehr als ein Zehntel des Restmülls sind Lebensmittel – originalverpackt und Millionen wert! Eine Initiative der Kampagne FleischfreiTag Jeder oberösterreichische Haushalt entsorgt jährlich im Durchschnitt Lebensmittel und Speisereste &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Landesrat Rudi Anschober und Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger,</strong><br /><strong>Umweltsprecher der Diözese Linz</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Mehr als ein Zehntel des Restmülls sind Lebensmittel – originalverpackt und Millionen wert!</strong></p>
<p><strong>Eine Initiative der Kampagne FleischfreiTag</strong></p>
<p>Jeder oberösterreichische Haushalt entsorgt jährlich im Durchschnitt Lebensmittel und Speisereste im Wert von 277 Euro! &#8220;Nimm 3 zahl 2&#8243; und wirf eins in den Mistkübel? Laut Studien sind 12,9% des Restmüllaufkommens Lebensmitteln zuzuordnen. Nicht nur abgelaufene Lebensmittel landen im Müll – auch ungeöffnete, original verpackte Produkte. Mit Filmen, Vorträgen und einem Schwerpunkt der  Fleischfrei-Tag-Kampagne wird Umweltlandesrat Rudi Anschober in den kommenden Wochen eine Informationsoffensive für klugen Einkauf und weniger Lebensmittel im Müll verwirklichen. Gerade die Weihnachtsfeiertage könnten für uns Konsument/innen ein toller Zeitpunkt für verstärkten klugen Einkauf sein.</p>

<a href='http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/attachment/20111213_fft_pressefoto01-web/' title='20111213_fft_pressefoto01-web'><img width="150" height="150" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111213_fft_pressefoto01-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20111213_fft_pressefoto01-web" title="20111213_fft_pressefoto01-web" /></a>
<a href='http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/attachment/20111213_fft_pressefoto02web/' title='20111213_fft_pressefoto02web'><img width="150" height="150" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111213_fft_pressefoto02web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20111213_fft_pressefoto02web" title="20111213_fft_pressefoto02web" /></a>
<a href='http://www.fleischfrei-tag.at/presse/lebensmitteleinkauf-fur-den-mistkubel/attachment/20111213_fft_pressefoto04-web/' title='20111213_fft_pressefoto04-web'><img width="150" height="150" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111213_fft_pressefoto04-web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20111213_fft_pressefoto04-web" title="20111213_fft_pressefoto04-web" /></a>

<p><em>Bildnachweis: Fotos Land OÖ/Kauder</em></p>
<p>Essen ist mehr als nur ein physiologisches menschliches Bedürfnis. Die Aufnahme von Lebensmitteln steht gleichzeitig auch in vielfältigem Zusammenhang mit Geselligkeit, Genuss, Kultur, Religion, Verfügbarkeit, moralischer Verantwortung und anderem. Während in der vorindustrialisierten Zeit hauptsächlich Lebensmittel gegessen wurden, die &#8211; bildlich gesprochen &#8211; in Sichtweite des Kirchturms saisonal angebaut wurden, stehen uns heute Lebensmittel aus allen Ländern der Welt täglich zur Verfügung.</p>
<p>Ein durchschnittliches Lebensmittel geht durch rund 33 Hände, bevor es im Supermarktregal von Kund/innen begutachtet werden kann, und wird dabei von der landwirtschaftlichen Produktion über die Weiterverarbeitung und den Großhandel bis hin zum Einzelhandel und schlussendlich zu den Konsument/innen transportiert. Manche dieser genießbaren Lebensmittel werden jedoch nicht dem menschlichen Verzehr zugeführt, sondern aus unterschiedlichsten Gründen, z.B. als Überproduktion, Lagerüberschuss, Fehletikettierung oder Retourware, von der Landwirtschaft bis hin zu den EndverbraucherInnen als Abfall entsorgt. Sie wären zwar einwandfrei genießbar, sind jedoch nicht mehr marktgängig, oder werden so lange gelagert, bis sie nicht mehr genießbar sind. Diese Lebensmittel werden nicht verzehrt, sondern einer Entsorgung durch Verfütterung an Tiere, mechanisch-biologische Behandlung, Kompostierung, Vergärung oder Verbrennung zugeführt. Diese Vorgehensweise stößt nicht nur auf ethische Einwände, sondern wirft auch die Frage auf, welche unnötigen Aufwendungen (materiell, finanziell, Arbeitsaufwand) aufgebracht werden, sowie welche Umweltauswirkungen sich aufgrund dieser entsorgten Lebensmittel ergeben.</p>
<p>Öffentlich zugängliche Daten und Informationen zu Lebensmitteln, die weggeworfen werden, obwohl sie zum Großteil noch genießbar wären, sind international sehr spärlich. Aus den verschiedensten Statistiken, wissenschaftlichen Publikationen und anderen Veröffentlichungen sowie Einzelerhebungen kann jedoch ein Gesamtbild zusammengesetzt werden, welches indiziert, dass auf diesem Gebiet noch deutlicher Handlungsbedarf gegeben ist.</p>
<p><strong>Die im Haushalt anfallenden Lebensmittelabfälle können grundsätzlich in folgende Gruppen unterteilt werden:</strong></p>
<ul>
<li>Zubereitungsreste: nicht essbare Teile von Lebensmitteln wie z.B. Schalen,</li>
<li>Speisereste (z.B. angebissenes Brot, gekochte Nudeln)</li>
<li>originale Lebensmittel: ungeöffnete Verpackung mit Inhalt bzw. einzelne ganze Lebensmittel ohne Verpackung</li>
<li>angebrochene Lebensmittel: nur teilweise verbraucht (z.B. halbe Packung Mehl).</li>
</ul>
<p>In mehreren Untersuchungen wurde am Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien mit Hilfe der Methode der Restmüllsortieranalysen versucht, den Anteil an weggeworfenen Lebensmitteln am Restmüll von Haushalten zu erheben, so auch in Oberösterreich.</p>
<p>Für Österreich haben diese Erhebungen einen Masseanteil zwischen  6 &#8211; 12 % an original verpackten bzw. nur teilweise verbrauchten Lebensmitteln im Restmüll von Haushalten ergeben. Hinzu kommen noch bis zu 6 % an Speiseresten, die im Restmüll zu finden sind. Die weggeworfene Produktpalette umfasst sowohl billige Massenware als auch hochwertige Bioprodukte, Brot, selbst gemachte Marmeladen und auch Fertiggerichte. Manche der Produkte hatten zum Zeitpunkt der Untersuchung das Mindesthaltbarkeitsdatum noch gar nicht erreicht.</p>
<p>Restmüll-Sortieranalysen, die in den letzten Jahren beispielsweise auch in Oberösterreich durchgeführt wurden, zeigten, dass sich im Restmüll privater Haushalte viele Lebensmittel, die zum Teil noch originalverpackt oder nur angebrochen sind, finden. Diese wären theoretisch leicht vermeidbar. Dazu kommen noch Speise- und Zubereitungsreste. Speisereste (beim Verzehr übrig gebliebene, angebissene oder gekochte Lebensmittel und Speisen, die sich bereits auf dem Teller befunden haben) wären teilweise vermeidbar. Zubereitungsreste (nicht essbare Bestandteile biogener Abfälle, die bei der Zubereitung von Speisen anfallen, wie Schalen, äußere Blätter, Kerne, Knochen,…) lassen sich kaum vermeiden.</p>
<p><strong>Einfluss auf Lebensmittelmenge im Restmüll</strong></p>
<ul>
<li>Stadt/Land: In ländlichen Regionen werden deutlich weniger Lebensmittel weggeworfen als in der Stadt.</li>
<li>Einfamilienhaus/Mehrfamilienhaus:  Pro Kopf landen in Mehrfamilienhäusern mehr Lebensmittel im Abfall als in Einfamilienhäusern.</li>
<li>Alter: Ältere Menschen werfen weniger weg als jüngere.</li>
<li>Beschäftigung: Mit zunehmendem Beschäftigungsverhältnis werden mehr Lebensmittel weggeworfen.</li>
<li>Kein Einfluss hat das Einkommen:  Haushalte mit niedrigerem Einkommen werfen genauso viel weg wie Haushalte mit höherem Einkommen.</li>
</ul>
<p>Nach Produktgruppen hat Gemüse mit rund einem Fünftel den höchsten Masseanteil, gefolgt von Brot &amp; Gebäck, Süß- &amp; Backwaren, Molkereiprodukten &amp; Käse sowie Fleisch.<br /> <br /><em><strong><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111213_lebensmittel-im-muell.png" rel="lightbox[1134]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1136" title="20111213_lebensmittel im muell" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111213_lebensmittel-im-muell-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a><br />Abb. 2: Zusammensetzung der Lebensmittel &amp; Speisereste in OÖ nach Produktgruppen</strong></em></p>
<p>Hochgerechnet auf Oberösterreich entspricht die Menge der entsorgten Lebensmittel und Speisereste einem Geldwert von 116 € pro Einwohner bzw. 277 € pro durchschnittlichem Haushalt und Jahr. Für die Stadt ergibt sich mit 191 € / EW.a bzw. 423 € / HH.a ein deutlich höherer Wert als für Landgemeinden mit 78 € / EW.a bzw. 207 € / HH.a.</p>
<p>Grundsätzlich ist aus den vorhandenen Daten nicht abzuleiten, dass als unmittelbare Auswirkung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage weniger Lebensmittel und Speisereste im Müll landen. Es ist anzunehmen, dass die weggeworfene Menge in der Praxis dzt. in etwa gleich hoch ist. In der Literatur finden sich sogar Belege, wonach in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Verbindung mit Lebensmittelknappheit durch &#8220;Hamsterkäufe&#8221; sogar ein Anstieg der Lebensmittelmenge im Müll zu verzeichnen ist.</p>
<p><strong>Die Situation in Oberösterreichs Lebensmittelhandel</strong></p>
<p>Immer bunter wird das Angebot, Obst und Gemüse aus aller Herren Länder wird zum Kauf angeboten. Die bunte Farbenpracht beim Betreten eines Lebensmittelgeschäft ist ein wahrer Hingucker: Äpfel aus Neuseeland, die billiger sind als der Steirische Bio-Apfel; Mangos, Papaya und vieles mehr. Kosument/innen wird alles geboten! Angebot und Nachfrage – ein Henne – Ei Problem?  Die bunte Vielfalt im Geschäft macht es uns oft nicht leicht, sich für ein Produkt zu entscheiden.</p>
<p>Beim Kauf von Lebensmittel sollten Konsument/innen nicht nur auf die Haltbarkeit oder den Preis achten! Das Herkunftsland sagt oft viel mehr, lange Transportwege, ewig lange Lagerzeiten im Vorhinein. Frisches, regionales Obst und Gemüse ist sicher die Beste Wahl, oft auch die preislich Günstigere – und vor allem die Gesündere!</p>
<p>Viele Lebensmittel, die Konsument/innen nicht rechtzeitig nachfragen landen auch seitens des Handels letztendlich im Müll. Die Haltbarkeit eines Produktes wird nach Lebensmittelkennzeichnungsverordnung mit folgenden Bezeichnungen definiert:</p>
<ol>
<li>1Mindesthaltbarkeitsdatum: beschreibt den Zeitpunkt, bis zu dem die Ware ihre spezifischen Eigenschaften behält.</li>
<li>Verbrauchsdatum: Bei sehr leicht verderblichen Waren wie Fleisch, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten, ist anstelle des Mindesthaltbarkeitsdatums das Verbrauchsdatum mit dem zwingenden Wortlaut: „verbrauchen bis &#8230;&#8221;, ergänzt um das Datum selbst anzugeben.</li>
</ol>
<p>Lebensmittelhändler/innen sind somit verpflichtet, alle Waren nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder Verbrauchsdatums aus dem Regal zu nehmen. Konkrete Zahlen, wie viele Lebensmittel aufgrund des Ablaufdatums im Müll landen, sind öffentlich nicht zugänglich. <br />Nach Aussagen einer führenden oberösterreichischen Handelskette wird jedoch grundsätzlich im Lebensmittelhandel weit weniger weggeworfen als vermutet. Die Lebensmittel sind aufgrund verbesserter Technologien in der Erzeugung oftmals länger haltbar (Extended Shelf Life, beispielsweise bei Milch) und können so besser disponiert werden. Zudem hat der Lebensmittelhandel in den letzten Jahren Systeme eingeführt, die auch dazu beitragen, dass bei Ladenschluss weniger übrig bleibt, z.B. Backstationen: Gebäck wird nur mehr nach Bedarf aufgebacken. <br />Die meisten Lebensmittel bleiben Samstagabends übrig, vor allem im Milchprodukte- und Feinkostbereich, hier sind es Produkte, die übers Wochenende nicht mehr haltbar wären. Produkte die nicht rechtzeitig an die Konsument/innen gebracht werden können, gehen vielfach an SOMA-Märkte oder ähnliche Organisationen. Ein besonderer Problembereich seitens des Lebensmittelhandels ist sicher das Obst und Gemüse: Dieses leidet zusätzlich, weil manche Menschen nicht mit den Augen die Produkte aussuchen, sondern es angreifen, quetschen und in den Kisten wühlen. Hinzu kommt, dass diese Frischware besonders empfindlich ist und wenn ein Produkt in einer Verpackung fault, schimmelt oder nur zerquetscht ist, dies gleich eine größere Einheit in Mitleidenschaft zieht. Auch in diesem Sortiment versucht der Handel den Preis rechtzeitig zu senken, damit es zu möglichst wenig Verderb kommt.</p>
<p><strong>Maßnahmen zur Verringerung und Vermeidung von weggeworfenen Lebensmitteln</strong></p>
<p>Nachdem der Kauf von Lebensmitteln zu einem Großteil gewohnheitsmäßig durchgeführt wird und zusätzlich die Verwendung von Lebensmitteln im Haushalt zahlreichen inneren und äußeren Einflüssen unterliegt, sind erfolgreiche Maßnahmen zur Vermeidung von weggeworfenen Lebensmitteln nicht so einfach von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Ein erster Schritt ist, dass Gewohnheiten den handelnden Personen bewusst gemacht werden. Dadurch soll verhindert werden, dass durch situative Einflüsse, wie z.B. Hungergefühl des Einkaufenden oder Sonderangebote, mehr oder andere Lebensmittel gekauft werden als eigentlich benötigt. Zur Änderung von Gewohnheiten ist die Verwendung von Einkaufslisten oder die vorherige Planung des Speiseplans für einen bestimmten Zeitraum hilfreich, hilft nicht nur beim umweltbewussten Einkauf, sondern spart auch Geld!</p>
<p>&#8220;Wer kennt das nicht: Eigentlich wollte man nur schnell einen Liter Milch holen und am Ende schleppt man einen ganzen Einkaufskorb nach Hause. Nicht nur Angebote, Werbung und Einsatz modernster Kaufraumgestaltung führen dazu mehr zu kaufen als benötigt, sondern auch klassische &#8220;Einkaufsfehler&#8221; wie hungrig einkaufen gehen oder mangelnde Planung des Einkaufs.&#8221; weiß Umwelt-Landesrat Rudi Anschober.</p>
<p>Vermeidung ist die beste Option zur Reduktion der Menge an Lebensmitteln und Speiseresten. Daher: Einkauf planen und Einkaufsblock nicht vergessen. Spontankäufe und nicht geplante &#8220;Angebotskäufe&#8221; landen eher im Müll als regulär und geplant eingekaufte Ware. Bewusst und mit Hirn kaufen ist darum wichtig für die Umwelt, aber auch für das eigene Haushaltsbudget.</p>
<p>Getrennte Sammlung ist die zweitbeste Option. Nicht die gesamte Fraktion der Lebensmittel und Speisereste ist für die Biotonne bzw. Kompostierung geeignet (z.B. Getränke, Saucen, anhaftende Lebensmittelverpackungen). Je nachdem, ob Fleisch als für Biotonne bzw. Kompostierung geeignet oder als nicht geeignet angesehen wird, wären 90 % bzw. 75% der Lebensmittel und Speisereste im Restmüll kompostierbar.<br /> Durch konsequente Vermeidung von Lebensmitteln und Speiseresten sowie durch die getrennte Sammlung von kompostierbaren Zubereitungsresten und sonstigen Bioabfällen (Gartenabfälle, Zimmerpflanzen, etc.) ließe sich der Restmüll um rund ein Viertel bzw. 30 kg / EW.a reduzieren</p>
<p>Lebensmittel sind wertvoll und sollten als das behandelt werden, was schon ihr Name ausdrückt: Mittel zum Leben. Was wir essen, beeinflusst unmittelbar unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Gerade bei dem, was wir täglich zu uns nehmen, sollte die Devise &#8220;Qualität vor Quantität&#8221; heißen. Wer regionale Produkte kauft, schont das Klima und hilft den Jobs vor der Haustüre. Ausserdem können jede Menge Transportkilometer eingespart und unverfälschter Geschmack und oberösterreichische Qualität genossen werden. Landesrat Rudi Anschober empfiehlt daher: &#8220;Lieber weniger kaufen, dafür qualitativ hochwertigere, biologische, regionale und saisonale Produkte, die dann dafür auch wirklich verbraucht und nicht weggeworfen werden.. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern dient auch noch der eigenen Gesundheit und dem eigenen Geldbörserl.&#8221;<br />Und genau darum geht es auch in der aktuellen Kampagne FleischfreiTag von Landesrat Rudi Anschober: um bewusst gesunden Genuss! Lebensmittel im Müll ist jedoch nur ein Thema, im Jahr 2012 startet Landesrat Rudi Anschober mit einer Informationsoffensive in Oberösterreich: mit Filmen, Vorträgen und spannenden Podiumsdiskussionen. Gestartet wird im Jänner 2011 mit dem aktuellen Kinofilm &#8220;Taste the Waste&#8221; in Oberösterreichs Programmkinos, bei dem unter anderem auch Regisseur Valentin Thurn mit dabei sein wird. Informationen und die genauen Termine findet man in Kürze auf der FleischfreiTag Infoplattform: www.fleischfrei-tag.at</p>
<p>Anschober abschließend: &#8220;Ich wünsche Ihnen genussvolle Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr. Alle, die sich für 2012 vorgenommen haben bewusst gesünder zu leben, möchte ich dazu motivieren ihr fleischfreies “Ich tu mir etwas Gutes Menü” auf der FleischfreiTag Infoplattform hochzuladen. Unter allen Menüs verlosen wir ein exklusives Schaukochen für Sie und ihre Freundinnen und Freunde.&#8221;</p>
<p>LebensMittel im Müll &#8211; eine Verschwendung, die aus Sicht des Theologen Univ. Prof. Michael Rosenberger moralisch nicht vertretbar ist, denn Lebensmittel sind anders, als andere Dinge des täglichen Lebens!</p>
<p>Aus Sicht von Univ. Prof. Dr. Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz, handeln die Menschen in Bezug auf Lebensmittel nicht nur unbewusst, sondern manche sogar verschwenderisch. &#8220;Der Vorgang der Ernährung weckt im Menschen tiefe religiöse Grunderfahrungen. Wir sind abhängig von etwas, was wir nicht selbst sind und auch nicht selbst haben. Unsere Existenz hängt von Dingen ab, die wir nicht selber produzieren, sondern die wachsen. Wir leben von anderem Leben (organischen Substanzen) und selbst als Vegetarier/innen vom Tod anderer Lebewesen.&#8221;, so Rosenberger</p>
<p>Aus diesem Grund haben die meisten Religionen viele starke Bezüge zur Lebensmittelgewinnung, zum Verzehr und zum gemeinsamen Mahlhalten. Insbesondere das Christentum hat einige Grundhaltungen entwickelt, die die Einstellung gläubiger Menschen zu Lebensmitteln bis tief in das Gefühlsleben (Schamempfinden) hinein prägen. Zu ihnen gehört die Regel: (Genießbare) Lebensmittel sollen nicht weggeworfen werden.</p>
<p>Dabei stellt Rosenberger aus theologischer Sich vier Grundhaltungen zum Lebensmittel her: <br />    Demut &#8211; diese meint nicht Unterwürfigkeit, bedingungsloses Zurückstellen eigener Interessen usw. – das war eine schlimme Fehlinterpretation der ersten Hälfte des 20. Jh. Demut, lateinisch humilitas, meint das Wissen, aus humus, also aus Erde zu sein und zur Erde zurückzukehren. Sie bedeutet das Ja zum eigenen zerbrechlichen Dasein mit all seinen Abhängigkeiten einschließlich des ständigen Nahrungsbedürfnisses. Wer weiß, dass er ständig essen muss, wird bescheiden und demütig und wird sich nicht über die Schöpfung erheben, die die Lebensmittel für uns hervorbringt.<br />    Dankbarkeit &#8211; genügend Nahrung zur Verfügung zu haben ist kein eigener Verdienst, sondern ein Geschenk. Wenn genügend auf den Feldern wächst, ist das ein guter Grund zu danken. Es gehört zu den gesunden Empfindungen der Menschen in Österreich, dass sie am Erntedankfest in großer Zahl zum Gottesdienst kommen. An Erntedank wie auch im Tischgebet danken wir für das Geschenk der Lebensmittel. Mit einem Geschenk geht man aber behutsam und sorgsam um. Wer ein Geschenk mutwillig zerstört oder achtlos wegwirft, verletzt damit den Schenkenden. <br />    Ehrfurcht &#8211; die religiöse Grundhaltung schlechthin ist die Ehrfurcht. Sie ruft uns auf, uns im Umgang mit allen Dingen so zu verhalten wie im Umgang mit den Gegenständen des Gottesdienstes – weil alles heilig ist! Das gilt besonders für den Bereich der Ernährung: Der sorgsame Umgang mit Lebensmitteln ist Zeichen unserer Ehrfurcht vor dem uns nährenden Lebenshaus der Erde; vor den Mitgeschöpfen, die uns nähren; vor denen, die uns die Lebensmittel zubereiten; und vor dem Lebensmittel selbst.<br />    Geschwisterlichkeit &#8211; eine der drei zentralen biblischen Visionen vom erlösten Leben lautet: Alle werden satt! Die Evangelien erzählen, dass in der Gegenwart Jesu tatsächlich alle satt wurden. Aber sie berichten auch, dass das nur durch die Bereitschaft aller möglich wurde, miteinander zu teilen. Unter dieser Bedingung bleibt sogar ein Überfluss übrig (zwölf Körbe Brot bei 6000 Menschen – also ein Korb auf 500). Doch selbst der wird nicht weggeworfen! Auf der Erde gibt es genügend Lebensmittel für alle 7 Mrd. Menschen. Doch viel wird weggeworfen und viel wird nicht gerecht geteilt.</p>
<p>&#8220;Lebensmittel sind anders als andere Dinge des täglichen Lebens. Sie gehen uns unter die Haut – sie nähren uns und sichern unser Leben – sie können nicht gemacht werden, sondern wachsen – sie müssen geteilt werden. Es ist gut, wenn sich alle Beteiligten der Lebensmittelkette daran erinnern: Landwirtschaft – Lebensmittelverarbeitung – Lebensmittelhandel – Verbraucher/innen. Auf allen vier Ebenen müssen die Ursachen der Verschwendung analysiert und benannt werden und wirksame Maßnahmen zu ihrer Beseitigung ergriffen werden.&#8221;, appelliert Rosenberger.</p>
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		<title>&#8220;Ich tu mir etwas Gutes Menü&#8221; hochladen!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Und Schaukochen gewinnen! Kekse, Weihnachtsgans und Glühmost oder doch lieber Bratwürstel mit Sauerkraut und Bockbier? Viele wollen an Weihnachten keine Experimente in der Küche, da werden altbekannte Rezepte aus Oma`s Zeiten aufgekocht und es kommen Traditionsgerichte auf den fein gedeckten &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/news/ich-tu-mir-etwas-gutes-menu-hochladen-schaukochen-gewinnen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/zutaten_kochen_260-istock.jpg" rel="lightbox[1114]"><img class="size-thumbnail wp-image-1117 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px 6px;" title="zutaten_kochen_260-istock" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/zutaten_kochen_260-istock-150x150.jpg" alt="Foto: istockphoto.com" width="150" height="150" /></a><strong>Und Schaukochen gewinnen!</strong></p>
<p>Kekse, Weihnachtsgans und Glühmost oder doch lieber Bratwürstel mit Sauerkraut und Bockbier? Viele wollen an Weihnachten keine Experimente in der Küche, da werden altbekannte Rezepte aus Oma`s Zeiten aufgekocht und es kommen Traditionsgerichte auf den fein gedeckten Festtisch. Silvester naht und nicht nur am Himmel, auch in den Köpfen explodiert ein Feuerwerk – in den buntesten Farben werden idealistisch neue Vorsätze geschmiedet. Neues Jahr, neues Glück? Sich gesünder ernähren und Sport machen? Neujahrsvorsätze haben oft ein kurzes Verfallsdatum. Damit sie bis zur nächsten Silvesternacht andauern, gibt es zum Glück kleine Helfer, um den inneren Schweinehund in ein Schoßhündchen zu verwandeln.</p>
<p>Mit der Initiative <strong>FleischfreiTag </strong>macht es Ihnen Landesrat Rudi Anschober vielleicht etwas einfacher bei der nachhaltigen Umsetzung Ihrer ambitionierten Neujahrsvorsätze. Versuchen Sie es einmal und machen Sie den Freitag zum Fleischfreitag. Sich mindestens einmal pro Woche für Gemüse und Obst zu entscheiden ist ein kleiner Schritt, mit dem Sie viel bewirken können. Ein bisschen weniger ist oft mehr und vegetarisches Essen schmeckt!</p>
<p>Verraten Sie uns ihr <strong>fleischfreies &#8220;Ich tu mir etwas Gutes Menü&#8221;</strong> für einen genussvollen Start ins neue Jahr. Unter allen Menüs verlosen wir ein<strong> exklusives Schaukochen für Sie und ihre Freundinnen und Freunde</strong>, gemeinsam mit Landesrat Rudi Anschober und Hannes Braun vom p`aa. Einfach registrieren, das ganz persönliche fleischfreie Menü, in dem all Ihre Neujahrsvorsätze verpackt sind hochladen &amp; gewinnen! <strong></strong></p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 22. Jänner 2012</strong></p>
<p><strong>&gt;&gt; <a title="Menü hochladen" href="http://www.fleischfrei-tag.at/rezepte-info/mein-gutes-menue-hochladen/">Menü hochladen</a></strong></p>
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		<title>Abschluss des Online Gewinnspiels</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Präsentation der Gewinnerinnen und GewinnerPräsentation der nächsten Schritte der Kampagne Mhmmm! Fleischfreitag &#8211; Klimaschutz kann man essen! &#8211; Das schmeckt! Der erste Teil der Kampagne für etwas weniger Fleischkonsum ist abgeschlossen: der Denkanstoß ist gelungen, die Kampagne hat viele &#8211; &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/presse/abschluss-des-online-gewinnspiels-prasentation-der-gewinnerinnen-und-gewinner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Präsentation der Gewinnerinnen und Gewinner<br />Präsentation der nächsten Schritte der Kampagne</strong></p>
<p>Mhmmm! <strong>Fleischfrei</strong>tag &#8211; Klimaschutz kann man essen! &#8211; Das schmeckt!</p>
<p><strong>Der erste Teil der Kampagne für etwas weniger Fleischkonsum ist abgeschlossen: der Denkanstoß ist gelungen, die Kampagne hat viele &#8211; meist positive &#8211; Diskussionen ausgelöst. Heute werden die fünf besten fleischfreien Rezepte von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober prämiert, die den Oberösterreicher/innen besonders gut schmecken. Und in der zweiten Etappe geht die Kampagne nun in die Breite: in Schulen, Betriebsküchen, Restaurants, Lebensmittelgeschäften und auf Märkten &#8211; bei Veranstaltungen und Vorträgen sowie im Internet wird für die Umsetzung geworben &#8211; möglichst viele Köche sollen das Angebot an fleischfreiem Essen verstärken und immer mehr sollen mitmachen, es probieren und auf den Geschmack kommen.</strong></p>

<a href='http://www.fleischfrei-tag.at/presse/abschluss-des-online-gewinnspiels-prasentation-der-gewinnerinnen-und-gewinner/attachment/20111111_fft_gewinnerinnen001web/' title='20111111_fft_gewinnerinnen001web'><img width="150" height="150" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111111_fft_gewinnerinnen001web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20111111_fft_gewinnerinnen001web" title="20111111_fft_gewinnerinnen001web" /></a>
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<a href='http://www.fleischfrei-tag.at/presse/abschluss-des-online-gewinnspiels-prasentation-der-gewinnerinnen-und-gewinner/attachment/20111111_fft_gewinnerinnen010web/' title='20111111_fft_gewinnerinnen010web'><img width="150" height="150" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20111111_fft_gewinnerinnen010web-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="20111111_fft_gewinnerinnen010web" title="20111111_fft_gewinnerinnen010web" /></a>

<p>Was wir essen, beeinflusst uns selbst, die Umwelt und unser Klima. Oder anders gesagt: Mit der Auswahl unserer Lebensmittel können wir ganz schön viel bewirken. Mit Genuss</p>
<p>das Klima schützen? 70.000 Tonnen C02 könnten in Oberösterreich mit nur einem fleischfreien Tag und damit etwas weniger Fleisch eingespart werden. Die Kampagne des Umweltressorts ist erfreulich erfolgreich gestartet: so viele Reaktionen wie noch nie, weit über 80 Prozent positiv, viele Schulen, Küchen, Geschäfte und Restaurants wollen mitmachen &#8211; das erste Ziel, einen Denkanstoss zu leisten, ist gelungen.</p>
<p>Besonders erfreulich ist vor allem die Anzahl der Rezeptideen, welche bislang auf der Fleischfreitags-Plattform gepostet wurden. In weniger als 6 Wochen sind bereits mehr als 50 fleischfreie Rezepte online &#8211; eine bunte Auswahl für Alle, die oft nicht wissen, wie lecker und abwechslungsreich fleischfreier Genuss sein kann.</p>
<p>Ein Anreiz dafür war vielleicht das tolle Fleischfreitags-Gewinnspiel! Sein ganz persönliches Lieblingsrezept online zu posten, um Anderen eine Freude bei der Auswahl eines neuen vegetarischen Rezepts zu machen ist nur ein Vorteil der Fleischfreitags-Infoplattform. Die Rezeptideen wurden in den vergangenen Wochen von registrierten UserInnen auch bewertet &#8211; LR Rudi Anschober freut sich, den fünf Gewinnerinnen und Gewinnern mit den besten Rezepten und Votingergebnissen persönlich einen p&#8217;aa Restaurantgutschein überreichen zu dürfen.</p>
<p><strong>Die Gewinnerinnen und Gewinner der p&#8217;aa Restaurantgutscheine mit ihren ganz persönlichen Lieblingsrezepten: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Elisa Ehrenfeldner aus Gmunden</strong> mit ihrem Lieblingsrezept: Auberginenröllchen mit Feta, dazu Ratatouille und Erdapferl</li>
<li><strong>Natalie Simonidy aus Linz</strong> mit ihrem Lieblingsrezept: Kofta-Spieße auf Tabouleh</li>
<li><strong>Marcus Berger aus Linz</strong> mit seinem Lieblingsrezept: Selbstgemachter Seitan</li>
<li><strong>Maria Balder aus Linz</strong> mit ihrem Lieblingsrezept: Feta Käse aus dem Ofen</li>
</ul>
<p><em><strong><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/Aubergiinen-mit-Feta1.jpg" rel="lightbox[1012]"><img class="size-thumbnail wp-image-905 alignleft" title="Aubergiinen-mit-Feta" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/Aubergiinen-mit-Feta1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></strong>&#8220;Der Fleischfreitag ist eine von vielen Maßnahmen, mit der wir durch geringen Aufwand, Großes bewirken können. Vegetarisches Essen schmeckt!&#8221;</em>, ist LR Anschober überzeugt. Überzeugen Sie sich selbst: p´aa Küchenchef Hannes Braun hat das Lieblingsrezept von Elisa Ehrenfeldner gleich selbst aufgekocht und heute in seine, 100%ig fleischfreie, Mittagskarte aufgenommen. Rudi Anschober&#8217;s Tipp an all jene, die sich heute Mittag für das  p&#8217;aa entscheiden: Auberginenröllchen mit Feta, dazu Ratatouille und Erdapferl; Mahlzeit!</p>
<p><strong>Lieblingsspeise: Zukunft!</strong></p>
<p>Unser Ziel ist es, zukünftig möglichst viele Menschen dazu zu motivieren, zumindest einmal in der Woche &#8211; etwa an einem Freitag &#8211; Fleisch vom Speiseplan zu streichen und damit Klima, der Umwelt und der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun. <em>&#8220;Dabei geht es nicht um ein Verbot oder einen Zwang, sondern ums bewusste Genießen.&#8221;</em>, so LR Anschober.</p>
<p>Bis Jahresende 2011 arbeiten wir offensiv am Ausbau unserer Fleischfreitags-Infoplattform, denn unsere Initiative wird sich nur dann nachhaltig etablieren, wenn die Idee von Bürgerinnen, Bürgern und KooperationspartnerInnen begeistert mitgetragen wird. Ziel ist es, dass der Fleischfreitag in Oberösterreich, analog dem Veggietag in großen Städten wie Gent, Bremen, Kapstadt oder Sao Paulo, langfristig erfolgreich und zum Selbstläufer wird.</p>
<p><strong>Offensiver Ausbau des KooperationspartnerInnennetzwerks! </strong></p>
<p>In den nächsten Wochen und Monaten suchen wir verstärkt möglichst viele Kooperationspartner: Restaurants, Gasthöfe, (Bio)shops, Betriebsküchen und andere Initiativen, die den Fleischfreitag ebenfalls mittragen und mitbewerben. Erste positive Feedbacks, wie etwa von Restaurants und Betriebsküchen gibt es bereits, doch umso mehr Menschen sich an der Initiative beteiligen, desto erfolgreicher wird sie!</p>
<p><strong>Die Kooperation gestaltet sich für unsere Partnerinnen und Partner sehr einfach, kostenlos und unverbindlich: </strong></p>
<ul>
<li>Die FleichfreiTag-Infoplattform (<a href="../">www.fleischfrei-tag.at</a>) ist ein einfach zu bedienendes und ansprechend gestaltetes Werbefenster für all unsere KoooperationspartnerInnen</li>
<li>KooperationspartnerInnen erhalten von uns professionell aufbereitetes Informationsmaterial</li>
<li>All unseren KooperationspartnerInnen stellen wir praktische Fleischfreitags Incentives wie Servietten, Aufkleber, Folder und Türschilder zur Verfügung</li>
</ul>
<p><strong>Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten mitzumachen oder sich mit eigenen Ideen einzubringen! </strong></p>
<p>Essen Sie einfach von Samstag bis Donnerstag so viel Fleisch, wie sie brauchen. Besuchen Sie <a href="../">www.fleischfrei-tag.at</a>, lassen Sie sich von leckeren fleischfreien Rezepten inspirieren und entscheiden Sie sich freitags für Vegetarisches! Wenn Sie dies auch bei ihrem Lieblingswirt einfordern verbessert sich im Laufe der Zeit vielleicht sogar die Auswahl an vegetarischen, saisonalen, regionalen und biologischen Speisen.</p>
<p>Außerdem gibt es in den nächsten Monaten geballte Hintergrundinformationen zum Thema sowie vielfältige direkte BürgerInnen &#8211; Beteiligungsmöglichkeiten: tolle Gewinnspiele, Filmtage zu den Themen Umwelt, Klimaschutz und Lebensmitteln; zahlreiche (Schau)Kochevents und vieles mehr.</p>
<div class="anschober_tipp" style="margin-left: 0px;"><strong>Rudi Anschober&#8217;s Tipp:</strong><br />LR Rudi Anschober geht mit gutem Beispiel voran &#8211; zukünftig finden Sie Freitags sein vegetarisches Lieblingsrezept auf der Fleischfreitag Infoplattform und auf seiner Facebook Fanseite!</div>
<p><strong>Fleischfreitag &#8211; eine genussvolle Initiative für Gesundheit, Umwelt und Klimaschutz!</strong> Umfassende Informationen finden Sie auf der Fleischfreitag Infoplattform <a href="../">www.fleischfrei-tag.at</a> oder auf der Facebook Fanseite <a href="http://www.facebook.com/fleischfreitag">www.facebook.com/fleischfreitag</a></p>
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		<title>Fleisch frisst Land / WWF-Studie</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 09:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutscher Fleischkonsum beansprucht Fläche von der Größe Österreichs. Verbraucherempfehlung: Besseres Fleisch &#8211; und weniger. Berlin (ots) &#8211; Eine Fläche von der Größe Österreichs wird benötigt, um den Hunger auf Fleisch der Deutschen zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge braucht Deutschland &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/news/fleisch-frisst-land-wwf-studie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutscher Fleischkonsum beansprucht Fläche von der Größe Österreichs. Verbraucherempfehlung: Besseres Fleisch &#8211; und weniger.</strong></p>
<p>Berlin (ots) &#8211; Eine Fläche von der Größe Österreichs wird benötigt, um den Hunger auf Fleisch der Deutschen zu befriedigen. Einer aktuellen WWF-Studie zufolge braucht Deutschland 8,42 Millionen Hektar, nur um den um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. &#8220;Der weltweit steigende Hunger nach Fleisch hat einen bitteren Beigeschmack. Er heizt das Klima an und trägt zum Artensterben bei.&#8221;, warnt Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung der Studie &#8220;Fleisch frisst Land&#8221; in Berlin. Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel der Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Außerdem verursache sie bis zu 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen. Im Durchschnitt isst jeder Bundesbürger rund 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr &#8211; und damit fast doppelt so viel wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. Derzeit wird ungefähr ein Drittel der gesamten Landoberfläche als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion genutzt. Tendenz steigend, denn es werden immer mehr Tiere gehalten. Ein entscheidender Bestandteil des Futtermittels stellt inzwischen Soja dar. So hat sich nach WWF-Berechnungen die Soja-Anbaufläche in Argentinien seit 2000 um über 190 Prozent auf heute etwa 17 Mio. Hektar, in Brasilien um über 160 Prozent auf heute etwa 22 Mio. Hektar ausgeweitet. &#8220;Mehr als Dreiviertel der deutschen Soja-Einfuhren stammt aus Südamerika. Dort bedroht der Anbau inzwischen einmalige Ökoregionen, wie etwa die brasilianische Savanne, den Cerrado mit seinem enormen Artenreichtum&#8221;, sagt Dräger De Teran. Von den über sechs Millionen Tonnen Soja, die Deutschland jährlich importiert, würden 79 Prozent als Futtermittel eingesetzt, so die WWF-Expertin. Noch deutlicher wird der enorme &#8220;Flächen-Fußabdruck&#8221; von Fleisch, wenn man ihn mit dem Abdruck anderer Lebensmittel vergleicht. Während der jährliche Fleischkonsum eines Durchschnittsdeutschen gut 1000 Quadratmeter beansprucht, benötigt der Kartoffelverbrauch nur 15 Quadratmeter pro Kopf und Jahr. Auch bei typischen Gerichten ragt die Bedeutung des Fleisches heraus. So hat laut WWF-Angaben ein Hamburger mit Pommes und Salat einen Flächenbedarf von etwa 3,61 Quadratmeter, ein Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen bringt es auf immerhin 3,12 Quadratmeter. Zum Vergleich: Spaghetti mit Tomatensauce schlagen nach den Berechnungen der Umweltschützer mit gerade einmal 0,46 Quadratmetern zu Buche. Um die negativen, ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums zu mindern rät der WWF, nicht nur weniger, sondern auch besseres Fleisch zu essen. Empfehlenswert seien Produkte, die nach den Kriterien des EU-Biosiegels, der Bio-Anbauverbände und dem Produktionsverband Neuland hergestellt wurden. Auch &#8220;Weidefleisch&#8221; stelle eine Alternative dar. Doch nicht nur die Verbraucher seien gefordert, auch die Fleischindustrie und die EU-Agrarpolitik müssten endlich den Gedanken der Nachhaltigkeit konsequent umsetzen, so die Forderung des WWF. Dazu gehöre auch, heimische Futtermittel in der EU wieder verstärkt zu fördern, um zukünftig vermehrt Soja ersetzen zu können. Um im Internet eine möglichst breite Diskussion über die Folgen des Fleischkonsums anzustoßen, startet der WWF eine Online-Aktion mit dem Titel &#8220;Die Fleischfrage&#8221;. Internetnutzer werden aufgefordert über Facebook und twitter Freunden und Bekannten Fragen zum Thema Fleischkonsum zu stellen, so die Debatte anzuregen und mit Experten im Chat zu diskutieren.</p>
<p>Mehr Infos: <a title="http://fleischfrage.wwf.de" href="http://fleischfrage.wwf.de" target="_blank">http://fleischfrage.wwf.de</a><br />Originaltext: WWF World Wide Fund For Nature <br />Digitale Pressemappe: <a title="http://www.presseportal.de/pm/6638 " href="http://www.presseportal.de/pm/6638 " target="_blank">http://www.presseportal.de/pm/6638 </a><br />Pressemappe via RSS : <a title="http://www.presseportal.de/rss/pm_6638.rss2" href="http://www.presseportal.de/rss/pm_6638.rss2" target="_blank">http://www.presseportal.de/rss/pm_6638.rss2</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>FleischfreiTAG: Start der Informationsoffensive</title>
		<link>http://www.fleischfrei-tag.at/presse/fleischfreitag-start-der-informationsoffensive/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fleischfreitag-start-der-informationsoffensive</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 09:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fleischfrei-tag.at/?p=959</guid>
		<description><![CDATA[Landesrat Rudi AnschoberMag.a Manuela Göbl, (Diaetologin und Gesundheitswissenschafterin) FleischfreiTAG: Start der Informationsoffensive Wie ungesund ist zuviel Fleischkonsum für Klima und Gesundheit: Tipps für KonsumentInnen und Konsumenten  Gesundheitliche Auswirkungen eines zu hohen Fleischkonsums Wir essen derzeit mehr Fleisch als gut ist &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/presse/fleischfreitag-start-der-informationsoffensive/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Landesrat Rudi Anschober<br />Mag.<sup>a</sup> Manuela Göbl, (Diaetologin und Gesundheitswissenschafterin)</p>
<p><strong>FleischfreiTAG: Start der Informationsoffensive </strong></p>
<p><strong>Wie ungesund ist zuviel Fleischkonsum für Klima und Gesundheit: Tipps für KonsumentInnen und Konsumenten</strong></p>
<p> <strong>Gesundheitliche Auswirkungen eines zu hohen Fleischkonsums</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/gemuesespiess_70420104-bibo-web.jpg" rel="lightbox[959]"><img class="size-thumbnail wp-image-739 alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Gemüsespiess" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/gemuesespiess_70420104-bibo-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wir essen derzeit mehr Fleisch als gut ist f</strong><strong>ü</strong><strong>r Mensch und Klima. Darauf weisen Klimaschutzexpert/innen genauso hin, wie Ern</strong><strong>ä</strong><strong>hrungswissen-schafter/innen. Gesundheitsexpert/innen und internationale Institute raten zu weniger Fleischkonsum. Mehr Genuss durch weniger Fleisch also f</strong><strong>ü</strong><strong>r den Klimaschutz und unsere eigene Gesundheit. Das ist ein wichtiger Punkt der Informationsoffensive im Rahmen der FleischfreiTAG-Initiative von Umwelt-Landesrat Rudi Anschober. Die Gesundheitswissenschafterin Mag.</strong><strong><sup>a</sup></strong><strong> Manuela G</strong><strong>ö</strong><strong>bl gibt konkrete Tipps f</strong><strong>ü</strong><strong>r Konsumentinnen und Konsumenten:</strong></p>
<p>Fleisch ist ein sehr hochwertiges Lebensmittel und hat einen festen Platz in einer ausgewogenen Ernährung. Fleisch liefert gut verfügbares Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamin B12.</p>
<p>Fleisch und Fleischprodukte enthalten aber auch große Mengen an ungünstigen Fetten (s.g. Gesättigte Fettsäuren), Cholesterin, Kochsalz und Eiweiß, welche sich auf die Gesundheit ungünstig auswirken. Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen, Rheuma, Gicht, Nierensteine und Krebserkrankungen können durch einen hohen Fleischkonsum mit verursacht werden. Laut World Cancer Research Fund (WCRF) sollte möglichst wenig verarbeitetes Fleisch (Würste oder andere geräucherte, gebeizte oder eingesalzene Fleischprodukte) verzehrt werden.</p>
<p>Die Experten und Fachgremien empfehlen nur sehr geringe Mengen an Fleisch (3 Portionen pro Woche). Dies ist für die Österreicherin und besonders den Österreicher sehr schwer einzuhalten. Somit ist ein „FleischfreiTAG&#8221; ein guter und sinnvoller Schritt zu einer bewussteren, gesunderhaltenden Ernährung.</p>
<p><strong>Empfehlungen versus Zufuhr in Österreich</strong></p>
<p>Für eine ausgewogene Ernährung wird pro Woche maximal 3 Portionen Fleisch und Wurstwaren (300-450 g pro Woche) empfohlen (siehe &#8220;Die österreichische Ernährungspyramide&#8221;). Der Österreicher isst im Durchschnitt das Doppelte (ca. 900 g pro Woche). Männer essen im Durchschnitt mehr Fleisch und Wurstwaren als Frauen (Österreichischer Ernährungsbericht 2008: Männer: 1.100 g pro Woche, Frauen: 500 g pro Woche).</p>
<p><strong>Ist Geflügel auch Fleisch?</strong></p>
<p>Zur Gruppe von Fleisch und Fleischprodukten zählen Schweine-, Rinder-, Kalbfleisch ebenso wie Hühner- und Putenfleisch, Innereien,  Wild und alle Wurstwaren, die aus Fleisch hergestellt werden (also auch Schinken).<br /> Die Erfahrungen aus der Praxis der Ernährungsberatung zeigen, dass viele Klient/innen Geflügel und Schinken nicht zum Fleisch zählen. Viele &#8211; eigentlich vegetarischen Speisen &#8211; werden heute mit Schinken, Wurst oder Putenstreifen &#8220;verfeinert&#8221; und sind somit nicht mehr fleischlos. Beispiele: Salat mit Putenstreifen, Krautfleckerl mit Wurst, Erdäpfelauflauf mit Faschiertem ect.</p>
<p><strong>Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombose</strong></p>
<p>Fleisch enthält im Gegensatz zu pflanzlichen Produkten und Fisch einen hohen Anteil an &#8220;ungünstigen Fetten&#8221; (Gesättigte Fette), die in unserem Körper die Cholesterinproduktion und somit die Gefäßverkalkung (Atheriosklerose) vorantreiben. Durch die Verkalkung von kleinen Gefäßen im Herzen wird der Herzmuskel schlechter mit Blut und Sauerstoff versorgt und es kann ein Herzinfarkt die Folge sein.</p>
<p>Verkalken größere Gefäße wie die Halsschlagader ist die Versorgung von Gehirnarealen in Gefahr und es droht ein Schlaganfall.<br /> Zudem geht mit hohem Fleischkonsum oft ein erhöhter Blutdruck einher.</p>
<p><strong>Rheuma und Gicht</strong></p>
<p>Chronische Entzündungsvorgänge im Körper wie die chronische Polyarthritis (entzündliches Rheuma) werden durch einen bestimmten Inhaltstoff in Fleisch und Wurst gefördert &#8211; der Arachidonsäure. Diese spezielle Fettsäure kommt vor allem auch in mageren Fleischsorten wie Kalbfleisch und Geflügel vor &#8211; genauso wie in Schweine- und Rindfleisch. Daher hilft es nicht nur auf fettarme Fleischsorten zurückzugreifen, sondern es ist wichtig generell den Fleischkonsum einzuschränken um die Entzündungsvorgänge nicht noch zu beschleunigen.</p>
<p>Die im Fleisch enthaltenen Purine werden im Körper in Harnsäure umgewandelt. Durch eine erhöhte Harnsäure kann es leicht zu einem sehr schmerzhaften Gichtanfall kommen. Die Gicht ist aber nicht nur sehr schmerzhaft, sondern die erhöhte Harnsäure kann auch Organe langfristig schädigen.</p>
<p>Besonders purinreich sind die Innereien, sowie Rind- und Schweinefleisch und die Haut vom Geflügel.</p>
<p><strong>Krebserkrankungen</strong></p>
<p>Der übermäßige Genuss von &#8220;rotem Fleisch&#8221; (Schweinefleisch, Rindfleisch, Kalbfleisch, Lamm- und Ziegenfleisch bzw. daraus hergestellte Produkte) erhöht nachgewiesener Weise das Risiko insbesondere an Dickdarmkrebs zu erkranken (WCRF-Report 2007, ESMO Handbook of Nutrition and Cancer 2011). Aus diesem Grund empfiehlt der WCRF sogar eine Obergrenze von 300 g Fleisch pro Woche &#8211; davon sollte sehr wenig, wenn überhaupt, Wurst und Wurstprodukte sein.</p>
<p><strong>Fleischlos?</strong></p>
<p>Nicht für jede Bevölkerungsgruppe wäre es günstig Fleisch gänzlich wegzulassen. Kinder und Jugendliche, Schwangere, Stillende, Senioren und Mangelernährte Personen sind auf das Eiweiß, die Mineralstoffe und Vitamine von Fleisch angewiesen. Diese Gruppen sollten sich nicht fleischlos ernähren &#8211; meist reichen jedoch relativ kleine Mengen an Fleisch aus um den Nährstoffbedarf dieser Personengruppen abzudecken.</p>
<p>Weiterführende Links:<br /> <a href="../" target="_blank">http://www.fleischfrei-tag.at</a></p>
<p><a href="http://www.bmg.gv.at/cms/home/attachments/5/6/0/CH1048/CMS1288948560136/der_gesamte_ernaehrungsbericht.pdf">http://www.bmg.gv.at/cms/home/attachments/5/6/0/CH1048/CMS1288948560136/der_gesamte_ernaehrungsbericht.pdf</a></p>
<p><a href="http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Empfehlungen/DIE_OeSTERREICHISCHE_ERNAeHRUNGSPYRAMIDE">http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Empfehlungen/DIE_OeSTERREICHISCHE_ERNAeHRUNGSPYRAMIDE</a></p>
<p><a href="http://www.wcrf.org/cancer_research/expert_report/index.php">http://www.wcrf.org/cancer_research/expert_report/index.php</a></p>
<p><a href="http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=799">http://www.dge.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=799</a></p>
<p><a href="http://www.esmo.org/education-research/handbooks/esmo-handbook-cme-test.html">http://www.esmo.org/education-research/handbooks/esmo-handbook-cme-test.html</a></p>
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		<title>Die graue Energie in unseren Hühnern</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das lokale Huhn ist globalisiertZentral gezüchtet, lokal gemästet, global gefüttert, international verspeist Punkt 1: Zucht in Deutschland (Küken werden mit dem Flugzeug rund um den Erdball geflogen und zählen zu den 50 meistgeflogenen cargo-produkten) Punkt 2: Mast in Österreich (z.B. &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/news/die-graue-energie-in-unseren-huhnern-das-lokale-huhn-ist-globalisiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das lokale Huhn ist globalisiert<br />Zentral gezüchtet, lokal gemästet, global gefüttert, international verspeist</strong></p>
<ul>
<li>Punkt 1: Zucht in Deutschland (Küken werden mit dem Flugzeug rund um den Erdball geflogen und zählen zu den 50 meistgeflogenen cargo-produkten)</li>
<li>Punkt 2: Mast in Österreich (z.B. Wechgeflügel)</li>
<li>Punkt 3: Futtermittel aus Argentinien  (Soja)</li>
<li>Punkt 4: Brustfilet verspeist Österreich, Hendlhaxn nach Afrika oder in die Müllverbrennung</li>
</ul>
<p><strong>Das Huhn: Eine Metapher für die Globalisierung</strong></p>
<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/huehner_freiland_60509299-bibo_web.jpg" rel="lightbox[929]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-931" title="Huehner und Hahn - hens and cock" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/huehner_freiland_60509299-bibo_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Rund um das Huhn bildete sich ein weltumspannender agroindustrieller Komplex. Das moderne Masthuhn heißt, genau genommen, gar nicht Huhn, sondern Ross 308 oder Cobb 500, manchmal auch SK88 oder ISA 30 MPK. Es stammt aus den Labors einer Handvoll weltweit operierender Zuchtfirmen. Für den Konsumenten sichtbar bleiben ein paar Standardhühner, die überall auf der Welt verkauft werden. Ob als Chicken-Burger,  Grillhendel oder Supermarktangebot – regelmäßig liegen Hühner der beiden Marktführer auf den Tellern. Vorzugsweise aus den Modellreihen Cobb 500 und Ross 308.</p>
<p>Zur Jahrtausendwende kontrollierten Industrieunternehmen 74 Prozent der weltweiten Geflügelproduktion, so die Welternährungsorganisation FAO.  Aufgrund der konzentrierten Produktion in wenigen Labors reisen die Küken um die ganze Welt. Nach Angaben des Logistikkonzerns Lufthansa Cargo gehören Küken sogar zu den 50 am meisten per Luftfracht transportierten Gütern überhaupt. Nach dem Schlüpfen werden die 40 Gramm schweren Küken sofort verpackt und verschickt. Angekommen am „Bauernhof“ wiegt es drei Tage später bereits das Doppelte, nach einer Woche das Fünffache, und bis zur Schlachtreife nach einem Monat wiegt das Huhn das 38-Fache.</p>
<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/Huehner_transport_web.jpg" rel="lightbox[929]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-932" title="Huehner_transport_web" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/Huehner_transport_web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Züchter haben das Masthuhn über die Jahre gründlich umfunktioniert, zu einer hocheffizienten Maschine, die Getreidefutter in billiges, proteinreiches Tierfleisch verwandelt. Das moderne Masthuhn frisst doppelt so schnell wie eine Legehenne und bewegt sich wenig, fliegt und flattert kaum. Gegen Ende der Mast ruht sie fast nur noch – die Knochen wachsen einfach nicht so schnell wie die Schenkel oder das Brustfleisch. Den Mästern kommt dieses passive Verhalten entgegen: Weniger Bewegung bedeutet weniger Energieverbrauch, also höhere Gewichtszunahme.</p>
<p>Grundlage für die Mästung in der Intensivtierhaltung ist das Kraftfutter, welches nach den Rezepten des ‘freien Marktes’ zusammengestellt wird. Der Futtermix der Hühner stammt aus verschiedenen Weltregionen. Ein Großteil stammt von den Sojaplantagen Südamerikas, wo Soja bereits auf fast 500.000 km2 in Monokultur angebaut wird. Österreich dient der Agroindustrie als Aufzucht- und Konsumstation. Für die Aufzucht und Mästung von den Hühnern, Schweinen und Rindern importiert Österreich alljährlich 600.000 Tonnen Soja.</p>
<p>Wir hier in den reichen Staaten sind die KonsumentInnen erster Klasse. Für uns werden die Brustfilets reserviert. Nach Aufzucht und Verzehr der Gustostückerl geht das globale Geschäft mit dem Huhn weiter. Die für uns unappetitlichen  Hühnerreste gehen dann wieder in alle Welt. Von Europa verschifft man die Reste zumeist nach Afrika. Das Huhn steht im Mittelpunkt des Globalisierungsprozesses, dessen ist sich aber fast niemand bewusst selbst unter Insidern. Und die Dimensionen sind gigantisch. Allein vom größten  Schlachtbetrieb in Kärnten werden 350,000 Hühner im Monat ausgeliefert – nur 10,000 davon sind aus Biohaltung.</p>
<p>Und wenn die Hendlrestl nicht hochsubventioniert die regionalen Märkte in Entwicklungsländern stören, dann werden bei uns als Sondermüll thermisch verwertet.</p>
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		<title>FleischfreiTAG &#8211; Konkrete Daten, Fakten und Initiativen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 12:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fleischfreitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[So schützen wir mit weniger Fleischkonsum das Klima. FleischfreiTAG: mit Genuss das Klima schützen! 70.000 Tonnen C02 könnten in Oberösterreich durch einen zusätzlichen fleischfreien Tag und damit etwas weniger Fleisch eingespart werden. Die Kampagne des Umweltressorts ist erfreulich erfolgreich gestartet: &#8230; <a href="http://www.fleischfrei-tag.at/presse/fleischfreitag-konkrete-daten-fakten-und-initiativen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So schützen wir mit weniger Fleischkonsum das Klima. <br /></strong></p>
<p><em><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/fft_logo_200x150px.jpg" rel="lightbox[917]"><img class="alignleft size-full wp-image-777" style="margin-left: 0px; margin-right: 0px;" title="fft_logo_200x150px" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/fft_logo_200x150px.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a>FleischfreiTAG: mit Genuss das Klima schützen! 70.000 Tonnen C02 könnten in Oberösterreich durch einen zusätzlichen fleischfreien Tag und damit etwas weniger Fleisch eingespart werden. Die Kampagne des Umweltressorts ist erfreulich erfolgreich gestartet: soviele Reaktionen wie noch nie, weit über 80 Prozent positiv, viele Schulen, Küchen, Geschäfte und Restaurants wollen mitmachen &#8211; das erste Ziel, einen Denkanstoss zu leisten, ist gelungen. Jetzt geht&#8217;s um die Inhalte &#8211; um einen Informationsschub, wie mit Genuss das Klima geschützt werden kann und durch welche acht Einkaufsschritte die Treibhausgase um hunderttausende Tonnen verringert werden können. Teil1: weniger Fleisch ist ein wichtiger Teil des klimafreundlichen Einkaufs. Und: klare Gütesiegel sind eine wichtige Stärkung des bewussten und verantwortungsvollen Konsumenten.</em></p>
<p>Wenn es um die Klimakrise geht und darum, was der Einzelne dagegen tun kann, würden wohl die meisten Leute den Übeltäter am ehesten in der Garage suchen &#8211; oder vielleicht noch den alten Kühlschrank beschuldigen. Oder die Verantwortung an &#8220;die Amerikaner&#8221; oder &#8220;die Chinesen&#8221; weit von uns schieben. Doch völlig unterschätzt ist der Kühlschrank &#8211; Unmengen von CO2 werden durch gedankenlosen Einkauf verursacht. Die Alternative der FleischfreiTAG-Kampagne heißt: mit Genuss das Klima schützen. Denn mit verantwortungsvollem bewusstem Einkauf können wir in Oberösterreich hunderttausende Tonnen CO2 einsparen. Zum Beispiel:</p>
<p><strong>1. </strong><strong><span style="text-decoration: underline;">durch weniger Fleischkonsum</span></strong></p>
<p>Laut FAO entstehen mehr klimaschädliche Treibhausgase durch die Produktion von tierischen Lebensmitteln als durch den gesamten globalen Verkehr (inkl. Schiffs- und Flugverkehr). Weltweit entstehen 18% aller CO2-Emissionen durch Lebensmittelerzeugung und Ernährung. CO2 ist mit mehr als 75% zwar das am meisten ausgestoßene Treibhausgas, aber nicht das gefährlichste. Andere Treibhausgase werden zwar in geringeren Mengen ausgestoßen, erhitzen die Atmosphäre jedoch um ein vielfaches. So erhitzt Methan die Atmosphäre 23 mal so stark wie CO2, Lachgas hat sogar ein 296mal stärkeres Treibhauspotenzial. Obwohl die beiden Gase nur etwa 18% der ausgestoßenen Treibhausgase ausmachen, wäre ihre gezielte Reduzierung bei der Klimarettung deshalb sehr wirkungsvoll &#8211; vor allem auch weil die Gase eine weit geringere Halbwertszeit besitzen als CO2. Dazu kann jedeR Einzelne aktiv und wirksam etwas beitragen, denn die größte anthropogene Methan- und Lachgasquelle ist die moderne Viehwirtschaft, die uns Fleisch und Milchprodukte liefert. Ihr sind 37% des Methan- und 65% des Lachgas-Ausstoßes zuzuschreiben. Diese Gase entstehen hauptsächlich beim Verdauungsvorgang der Tiere und durch die Verwertung von Gülle als Dünger. Dabei sind Rinder, und hier besonders die Milchkühe, die Hauptproduzenten. Auch als CO2-Quelle ist die Viehwirtschaft nicht zu unterschätzen, denn sie macht mindestens 10% des weltweiten CO2-Ausstoßes aus. Auch die Probleme, die aus der Landnutzung entstehen, werden meist nicht mit eingerechnet oder falsch verbucht. 30% (!) der Erdoberfläche werden inzwischen für die Viehwirtschaft genutzt, das meiste davon als dauerhaftes Weideland, eingeschlossen darin sind jedoch auch 33% allen Ackerlandes, die einzig zum Futtermittelanbau genutzt werden. 70% des Amazonas-Regenwaldes ist der Entwaldung zu Gunsten von Weideflächen bereits zum Opfer gefallen. Dies wirkt sich verheerend auf das &#8220;CO2-Konto&#8221; aus, denn während 1 Hektar Regenwald 200t CO2 speichern kann, ist Weideland lediglich dazu in der Lage 8 t aufnehmen zu können.  Aber auch das Grundwasser wird von der Viehwirtschaft beeinträchtigt &#8211; etwa durch Überdüngung oder Hormone.</p>
<p>Wir als KonsumentInnen haben es in der Hand, die Industrie zu beeinflussen &#8211; die Nachfrage regelt das Angebot, daher kann jeder einzelne durch sein Kauf- und Essverhalten seinen Beitrag zur Klimarettung leisten.</p>
<p>In den letzten 40 Jahren hat sich der globale Fleischverbrauch mehr als verdreifacht. 250 Millionen Tonnen verbraucht die Welt pro Jahr, Tendenz steigend. Besonders viel Fleisch wird in den westlichen Industriestaaten verzehrt. Verantwortlich hierfür sind der wachsende Wohlstand in diesen Nationen, aber auch die durch Massentierhaltung ermöglichten niedrigen Fleischpreise. Es lässt sich nicht leugnen: Wir essen zu viel Fleisch. Mehr Fleisch, als die Erde verträgt, und mehr Fleisch, als für unsere Körper gut ist. Das ist etwa drei Mal so viel, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Erwachsenen empfiehlt.</p>
<p>Für die Erzeugung von 1kg Winterweizen werden soviele Treibhausgase erzeugt, wie durch 3,4 km Autofahrt entstehen. Für 1kg Milch sind es bereits 7,1km, für 1kg Schweinefleisch 25,8km, für 1kg Rindfleisch sogar 50,8km</p>
<p>Weltweit benötigt man für die Fleischproduktion das12-fache an Fläche als für die Produktion von pflanzlichen Nahrungsmitteln, entsprechend lassen sich mehr Menschen mit derselben Ackerfläche ernähren.</p>
<p><strong>2. durch regionale Produkte: </strong></p>
<p>Also wenn schon Fleisch, dann regionale Produkte, die insgesamt bevorzugt werden sollten. Sie verursachen insgesamt durch verringerte Transportdistanzen und ökologischere Bewirtschaftungsformen weniger CO2-Emission.</p>
<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20110921_fft_grafik01.png" rel="lightbox[917]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-924" title="20110921_fft_grafik01" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/20110921_fft_grafik01-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>3. Saisonale Produkte bevorzugen</strong> (nicht saisonale Waren haben einen hohen Anteil am CO2 Ausstoß!)</p>
<p><a href="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/201109221_fft_grafik02.png" rel="lightbox[917]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-926" title="201109221_fft_grafik02" src="http://www.fleischfrei-tag.at/wp-content/uploads/201109221_fft_grafik02-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>4. Bio Produkte verursachen im Durchschnitt ein Drittel weniger Treibhausgase</strong></p>
<p><strong>5. Mehrwegsackerl statt Plastiksackerl zum Einkaufen benützen</strong></p>
<p><strong>6. Viele frische Lebensmittel, weniger Dosen und Tiefkühlverpackungen</strong></p>
<p><strong>7. Einkaufen zu Fuß, mit Fahrrad oder Öffis</strong></p>
<p><strong>8. Bewusst einkaufen:</strong></p>
<p>Außerdem die Menge machst, bis zu 1/3 der gekauften/verarbeiteten Lebensmittel werden weggeworfen, aufgrund der leichten Verderblichkeit ist besonders Fleisch betroffen!  Dh. Nur soviel einkaufen wie auch benötigt wird.</p>
<p>Anschober abschließend: &#8220;Damit Konsumenten ihre Marktmacht optimal nützen können, braucht es aber noch viel mehr Transparenz &#8211; vor allem durch klare Kennzeichnung. Wir machen deshalb bundesweit Druck für eine bessere Kennzeichnung, damit durch staatliche Gütesiegel auf den ersten Blick erkannt werden kann, dass wirklich drin ist was drauf steht.&#8221;</p>
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