Um festzustellen, ob Lebensmittel eher gesund oder eher ungesund sind, reicht es sich eine einfache Frage zu stellen: Ist dieses Lebensmittel ein Produkt der Nahrungsmittelindustrie?
Eine unüberschaubare Anzahl an Ernährungslehren, Gesundheits-Tipps und Diäten verstellt uns heute oft die Sicht auf das Offensichtliche: Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um über Ihre Ernährung nachzudenken – mit ziemlicher Sicherheit erkennen Siedann von selbst, was Ihrer Gesundheit zuträglich ist und was nicht.
Unser Fleischkonsum ist ein gutes Beispiel dafür. Fleisch – für den/die DurchschnittsbürgerIn vor gar nicht all zu langer Zeit noch dem festlichen Sonntagstisch vorenthalten – ist für viele Menschen in Österreich mittlerweile Hauptnahrungsmittel. Fast 80 Millionen Tiere werden hierzulande pro Jahr zu Lebensmittel verarbeitet, das sind über 9.000 Tiere pro Stunde! Mittlerweile isst jedeR ÖsterreicherIn pro Jahr im Durchschnitt 100 kg Fleisch.
Möglich gemacht hat dies die Nahrungsmittelindustrie, welche unter erheblichen Schädenfür unsere Umwelt und das Klima und Einsatz von Medikamenten sowie Wachstumshormonen gewaltige Mengen an Fleisch produziert.
Aber brauchen wir das überhaupt?
Im Gegenteil! Während gegen den seltenen Genuss von Fleisch nichts einzuwenden ist,ist der regelmäßige bis übermäßige Genuss von Fleisch eine Belastung für unseren Organismus:
Der Verzehr von tierischen Produkten kann schlüssig in Zusammenhang gebracht werden mit:
- Herzerkrankungen
- Krebs
- Diabetes
- Arthritis
- Osteoporose
Die Rate der Dickdarmkrebsfälle ist in jenen Gegenden am größten, wo derFleischverbrauch am höchsten ist, und dort am niedrigsten, wo man gewöhnlich keinFleisch isst. Ein ähnliches Muster besteht für Krebserkrankungen der Brust, desGebärmutterhalses, der Gebärmutter und der Eierstöcke sowie der Prostata und derLunge.
Besser Bio. Zusätzlich zu den Problemen, die in Verbindung mit zu viel Fett, Cholesterin und Eiweiß stehen, nimmt man als Verbraucher herkömmlich hergestellter, tierischer Produkte auch Rückstände landwirtschaftlicher Chemikalien, Industriegifte, Antibiotika undHormone zu sich. Fleisch aus einem Bio-Betrieb beugt diesem unerwünschtenNebeneffekt vor.
Ihr Körper sagt Ihnen, wann genug ist. Wie schon am Anfang beschrieben, muss man kein Mediziner sein, um darüber Bescheid zu wissen, welche Nahrungsmittel einem guttun und welche nicht. Wenn Sie übergewichtig sind, Probleme mit dem Verdauungstrakt haben, zu hohe Cholesterinwerte aufweisen oder mit ähnlichen Problemen kämpfen, ist eshöchste Zeit die Ernährung umzustellen. Ein fleischfreier Tag pro Woche kann in diesem Zusammenhang der Auftakt für eine bewusstere Ernährung und eine langsame Reduktion des Genusses von tierischen Produkten sein.

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